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_Kinderwelt
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  PEEKSCHLITTEN   EINLEITUNG
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1.2
 
 

Zwischen den Peekschlitten auf der Ostseinsel Fehmarn und den Geräten in Mecklenburg gab es Unterschiede in der Bauweise. Während die Standfläche der Peekschlitten in Mecklenburg etwa zehn bis dreizehn Zentimeter hoch gebaut wurde, waren die Peekschlitten auf Fehmarn deutlich flacher, bei nur etwa fünf bis sechs Zentimeter Standhöhe gehalten.
Da sich ein tief liegender Schwerpunkt vorteilhaft auswirkt, um das Gleichgewicht zu halten. wurde die Charakteristik der Fehmeraner Peekschlitten auch als Grundlage für das neu entwickelte
KALEIDOSKOPAJANIS-Design verwendet. Dieser moderne Peekschlitten wird als KALEIDOSKOPAJANIS-Peeker, oder kurz "KJ-Peeker" bezeichnet. Die Öffnung im Schlittendeck dient als Tragehilfe und dazu, den Schlitten auf dem Eis zu fixieren, indem man die Peekstange durch das Loch in das Eis sticht. (Bild 1)
Man steht auf dem
"KJ-Peeker", sodaß die Schuhe sich mittig unter den gekrümmten Stabislisatoren befinden und seitlich, links und rechts über den Schlittenrand hinausragen. (Bild 2)

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Piggern mit dem "KJ-Peeker"
Gefahren wird der
"KJ-Peeker" indem der Fahrer, bzw. die Fahrerin die Peekstange zwischen die Beine hindurch führt und sich nach hinten von der Eisfläche abstößt.

Die Knie sollten hierbei leicht eingewinkelt sein, um dem Körperschwerpunkt möglichst tief zu halten und das Körpergewicht besser ausgleichen zu können.
Zum Lenken drückt man mit dem Gesäß auf die Peeekstange.
(Bild 3)
Diese Gewichtsverlagerung schaft eine "Dreibein-Situation". Die Metallspitze der Peekstange wird hierbei, wie das Steuerruder am Heck eines Bootes, nach links oder rechts aus der geraden Fahrtlinie haraus gewendet. Der Schlitten kann daraufhin mit den Füßen in die jeweils neue Richtung gedreht zu werden, in welcher er sich dann weiter voran bewegt.

 
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Mit der"Dreibein-Situation" durch den Druck auf die Peekstange, läßt sich auch das verlorene Gleichgewicht trefflich wiederherstellen, indem man sich blitzschnell tiefer in die Knie sinken läßt, um den Schwerpunkt herunter zu bringen und die Peekstange zugleich kräftig in das Eis drückt. Dies kann aauch die Geschwindigkeit bis zum totalen Stillstand herabsetzen. Da der Betreffende bei diesem Manöver auf der Peekstange wie auf einer Bank sitzt, ist auch die Gefahr eines Sturzes auf den Rücken veringert.
 
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© KALEIDOSKOPAJANIS 2006©