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  PEEKSCHLITTEN   BRAUCHTUM
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3.1
 
Text-Vorlage: Schleswig Holsteinisches Wörterbuch
 


SCHLESWIG-HOLSTEINISCHES WÖRTERBUCH
(Volksausgabe)
Herausgegeben von Otto Mensing, Dritter Band K bis P
Verlegt bei Karl Wachholtz, Neumünster 1931

Zum Brauchtum des Peekschlitten wurden folgende Einträge gefunden:

Peek (peg), plur. Peken f. „Pike",
„Stock mit Eisenstift am Ende" (Sch. 3, 199),
„Spitze", „Stachel", „Stift"; mnd. pik „Spieß", „Lanze",
l. „Peke", ein etwa 2 m langer Stock mit eiserner Spitze (oder Nagel) zum Fortbewegen eines kleinen Schlittens (Peek-sleden; vgl. Tück-sleden) auf dem Eise;
der Fahrende steht dabei auf dem hinteren Ende des Schlittens, hat die Peek (auch Peek-haken, Peek-stang, Peek-stock genannt) zwischen den Beinen und treibt durch Nachstoßen mit der Peke den Schlitten vorwärts.

Dazu peken sw. v. „mit der Peek stechen",
„den Schlitten mit der Peek vorwärts bewegen".

 
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