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3.5
 
 

PEEKSCHLITTEN IN FINNLAND
2006
führte das Bemühen um die Historie zum Peekschlitten in Finnland; dank der Hilfe von
Frau Sinemus-Ammermann, Referentin für Kultur und Öffentlichkeitsarbeit im Generalkonsulat von Finnland
in Hamburg (Siehe: >Quellennachweis >) zur folgenden Auskunft vom
Museumsamt in Helsinki.

 

In Finnland bewegte man sich auf dem Eis meist im Zusammenhang mit dem Robbenfang.
In Westfinnland und auf den Alandinseln benutzte man dazu Schlitten, die man vor sich herschob oder die man mit Hilfe einer Stange (mit Eisenspitze) fortbewegte.
Als man begann, die Robben mit Schusswaffen zu fangen, wurden die Schlitten vorne mit einem Sichtschutz versehen.
Wenn man sich also längere Strecken von einem Fangort zum nächsten fortbewegte, konnte man diese Schlitten wie die deutschen Peekschlitten benutzen.
Eine weitere Art, sich den Robben zu nähern, war, auf einem einfachen Stück Treibholz zu liegen. Auch dieses konnte man mit einer langen Stange weiterschieben.

Man benutzte früher auch so genannte Knochenschlittschuhe (Abbildung siehe: http://www.nba.fi/fi/kansatieteellisetluuluistimet) und benutzte dabei ebenfalls eine Stange zum Schieben.
Alle diese Fortbewegungsarten sind schon sehr alt. Das "Treibholzmodell" gab es bereits in der Steinzeit.

 
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