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_Kinderwelt
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  RUMMELPOTT   BAUANWEISUNG
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3.3
 
 

Alternative Fertigungsweise für einen Rummelpott
1.Version

MATERIAL
1.) Eine Blechdose mit geglätteten schartenfreiem Rand, mit einem Durchmesse
r von etwa 12 bis 25 cm vorbereiten.
2.) Ein kurzer Abschnitt von einer Vierkant-Latte, etwa 5 bis 10cm länger als die verwendete Blechdose.
3.) Ein Bambusrohr-Stab als Pin im Durchmesser von 10 bis 12 mm und einer Länge von 30 bis 40cm, sowie einer Säge und ein Blättchen Schmergelpapier.
4.) Einen kräftigen Nagel, einen Hammer, eine Bohrmaschine, einen Bohrer der im Durchmesser 2 bis 3mm kleiner ist, als der Bambus-Stab in seinem dünnen Bereich, etwas Leicht- bzw. Feuerzeug-Benzin zum Entfetten.
5.) Ein 2-Komponenten-Kleber, z.B. die Version "UHU plus- 5 min" mit einer verfügbaren Arbeitszeit von etwa 5 Minuten (dann beginnt die Aushärtung).

6.) Kolophonium wie es die Geigenspieler verwenden.

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FERTIGUNG
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Beim Anklicken der Bilder schaltet sich eine größere Darstellung ein
1.) Der Bambus-Stab wird hinter der Verdickung, dort wo der gleichmäßige Bereich beginnt, schräge durchgesägt und dann an den Schnittkanten mit Schmergelpapier geglättet. (Bild 1)
2.)
Die Dose wird über den senkrecht stehenden Latten-Abschnitt gestülpt, daß der Dosenboden mittig auf dem Holz zu liegen kommt. (Bild 2)
3.)
Mit dem Latten-Abschnitt als Unterlage, wird mittels Hammer und Nagel ein Loch in die Mitte des Dosenbodens geschlagen. Das Loch soll anschließend den Borer stabilisieren. (Bild 3)
4.)
Das Loch wird mit dem Bohrer erweitert und sodann in seinem Umfeld mit Benzin entfettet. (Bild 4)
5.)
Nun wird der Rohrstab drehend durch den Blechboden der Dose gezwängt, daß er etwa 2cm in den inneren Dosenraum hinein ragt. (Bild 5) .
6.)
Jetzt wird der 2-Komponenten-Kleber mittels mitgeliefertem Plastikstab und Schälchen zusammengerührt. (Die Klebereste lassen sich später wieder, nach dem Aushärten, unproblematisch von dem Rührstab und dem Schälchen lösen). Mit dem Plastikstab wird der Kleber an der inneren, wie der äußeren Seite des Dosenbodens, an der durchbohrten Stelle um den Bambusstab herum gestrichen und zum Trocknen an einen ruhigen Ort gestellt. Am nächsten Tag kann bereits gerummelt werden. Der Kleber darf ruhig dick aufgetragen werden. Nach dem Aushärten ist es nur noch ein transparenter Kunststoff. Kleinere Kinder sollten bei der Arbeit mit diesem Kleber unbedingt fern gehalten werden. (Bild 6)
7.)
Zum Rummeln sollte der Stab mit Spüli gereinigt und nach dem Trocknen mit Kolophonium eingerieben werden. Es ist möglich, daß es trotz feuchter Finger nicht zum Rummeln kommt. Dann kann es bereits helfen, den Stab mit einem Lappen und Leichtbenzin abzuwischen und anschließend rummeln, ohne neues Kolophonium aufzutragen.
8.)
Es hat sich gezeigt, daß bei dieser Rummelpott-Variante das Rummeln besser damit erreicht wird, wenn der Pin so zwischen angefeuchteten Finger und Daumen gelegt wird, daß der Daumen mit seiner Länge über den Stab herunter reibt. Der Daumen zeigt mit der Daumenspitze zum Ende des Pins, liegt hierbei nur leicht auf dem Stab und wird in Richtung Blechdose heruntergezogen.
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